| Name |
Johannes Rudolf Briefs |
| Geburt |
18 Sep 1924 |
Uferstrasse 40, Eschweiler, (DE) [1, 2, 3] |
| Taufe |
28 Sep 1924 |
St. Peter und Paul, Eschweiler, (DE) [3] |
| Geschlecht |
männlich |
| Leben & Wirken |
Um Eschweiler hat sich Rudolf Briefs durch sein Interesse an der Geschichte verdient gemacht. seit etwa 25 Jahren arbeitet er im Eschweiler Geschichtsverein mit.
Als einer der ersten ging er den Spuren der jüdischen Familien aus Eschweiler nach. seine Veröffentlichung „Vom Schicksal der Juden aus Eschweiler und Weisweiler in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts" ist grundlegend für die weitere Erforschung der Familienschicksale von ermordeten oder ausgewanderten Eschweiler Juden.
Weitere Veröffentlichungen Briefs widmeten sich dem Elektrowerk Weisweiler und dem Werk seines Onkels Prof. Dr. Götz Briefs.
Rudolf Briefs geriet gegen Ende des Krieges in Kriegsgefangenschaft. Mit viel Mut und viel Glück floh er gemeinsam mit einem Freund aus einem amerikanischen Kriegsgefangenenlager, entkam Bombenangriffen und Gewehrschüssen, versteckte sich monatelang auf einem Bauernhof. Am11. Juli 1945 war er wieder in Eschweiler. Die ersten Worte seiner Mutter, erzählt er lächelnd, werde er nie vergessen: „Warum kommst du jetzt erst?"
Im Alter von 99 Jahren hatte Rudolf Briefs ein aufsehenerregendes Interview mit der Eschweiler Zeitung über Sterben im hohen Alter. [1, 4] |
| Tod |
Apr 2024 |
Eschweiler, (DE) |
| Personen-Kennung |
I125281 |
Crasciniaci_20250908 ohne 20229 |
| Zuletzt bearbeitet am |
29 Jul 2024 |