| Leben & Wirken |
Franz Dollmann folgte dem versetzten Lehrer August Josef Erbel. Viele Jahre war er in Schleckheim tätig. Seit 1950 leitete er die Gesche der Vichter Schule. Er unterrichtete die unteren Klarren, führt die Kleinen behutsam vorbereitend in den für beginnenden Ernst des Lebens. Gerade für die Tatsache, daß Dollmann Nichtvichter war, daß er scih so intensiv der verantwortungsvollen, schweren Chronistenarbeit widmete, müssen die Dorfbewohner ihm große Achtung zukommen lasse. "Als ich in das Dorf kam, war ich schockiert von der Armut an historischen Zeugnissen, früher brannten die Menschen offene Feuer in ihren Häusern, die Eisenindustrie war heimisch; entgegen in anderen Orten such man hier vergebens nach Kaminplatten, Feuerhaken und -zangen, um nur einiges zu nennen. Alles ist geplündert oder aus Unkenntnis wegegeben worden. Ich glaube, das Wertvollste ist der Taufstein in der Kirche …. Darum müssen wir das entdecken und erhalten, was uns blieb. Es ist einfach unsere Pflich!” [3] |