

| Name | NN Wingen | |
| Präfix | Meister | |
| Geburt | CIR 1500 | |
| Geschlecht | männlich | |
| Leben & Wirken | Neu schrieb, daß sich die Namensform Win oder Wein in den Jahren nach 1550 sehr häufig an den Hütten des Vichttales findet. Im 17. Jahrhundert ist dies Familie auch im Schleidener Tal in der Eisenindustrie vertreten. Verschiedene Mitglieder der angesehenen Reidemeisterfamilien Axmacher, Scheibler, Schinck oder Balter waren mit dieser Familie verschwägert. Für die bisher früheste Periode des Kunsteisengußes (um 1530/40) konnte Dr. August Voigt, wenn auch nicht anhand authentischer Originialgußstücke, so doch wenigstens in textlicher Detailbeschreibung aus den zeitgenössischen Bestellschreiben der Auftraggeber einige konkrete Schmuck- und Bildelemente ermitteln, mit denen Gußarbeiten des ersten bekannten Dürener Modelschitzers Hanns Snitzler und des Schevenhütter Kunstgießer Meister Wynn ausgestattet worden sind. (vergl. auch Neu) Manche Formen wurden von Hütte zu Hütte weitergereicht, wie ein Beleg aus dem Jahre 1541 zeigt. Die Leisten der Schevenhütte kamen zum Dollartshammer. Die Hütten der Wehrmeisterei stellten Öfen, Takenplatten oder Kanonenkugeln für das niederrheinische Gebiet her. Im 16. Jahrhundert ware diese Eisengegenstände recht kunstvoll gestaltet 1547: Hier müssen auch die berühmten Eisengussplatten für offene Kamine mit Wappen und sonstige Verzierungen, Stubenöfen, mit Herdhaken, Brandroste und Formhaken hergestellt worden sein.Man hat in England noch Eisen- platten mit Herkunft „Schevenhut"aufgespürt. In der Dollartzhammerrechnung von 1547 steh der Namen „Meister Wynn Scheif-Hütten". Besonders viele Lieferungen in die benachbarten Schlösser, wie Schlossküche Düsseldorf, Brühl und in Kölner Gebiete sind in den Lieferberichten des „Meister Hanns Schnitzler zu Deuren" über schöne verzierte Stubenöfen, Brandroste etc nach zu lesen. Die Hütte, wobei die Mühle die Antriebskraft war, war einer der ältesten Mühlen. Die" Scheiffem-Hütte" wurde 1550 als Landes- herrliche Bleierzhütte zu Schevenhütte vollständig erneuert. Gemauerte Schmelzöfen, lederne Bälge, Schornsteine, Hüttengraben, Wehre und viele technische Erneuerungen waren schon früh damit vorhanden. 1554-1555: Es werden als Pächter des Joaswerkes aufgeführt "Johais Joann syn Eydumb Bertrum und Meister Wynnen" Neu vermutet, daß der hier erwähnte Meister Wynnen identisch mit einem Teilhaber an der benachbarten "Schevenhütte" ist, so daß eine Beteiligung an beiden Hütten vorläge. Dies wäre somit ähnlich wie im Schleidener Tal wo einzelne Hüttenherren gleichzeitig an verschiedenen Werken tätig waren. 1558: Inhaber des Eisenhammers waren Meister Kirstgens, Weine, Franz, Wratzel Johann und Thonis Scholl 1570: Inhaber des Eisenhammers waren Weine, Franz Wratzel Johann und Thonis Scholl. 1580: "Der Hammer uff Scheiffen heutte ist gelegen uf der Wehebach, denselben inhaben Meister Wyn, Meister Frantz, Meister Clas, Wratzel Johann, der Scholtes zu Gressenich und ire erben... Solche beiden Ortten Scheiffen Heutte und Johais Werck sein Hocherm. Meinem Gned. Fursten Hoher Gerichtigkeitt, gebott und verbott, sambt ander jurisdictio, außerhalb das es der Underthanen erb ist, allein zugehorig und den Abten zu St. Cornelimunster nichts darin zukombt." [1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10] | |
| Tod | nach 1554 | |
| Personen-Kennung | I11485 | Crasciniaci_20250908 ohne 20229 |
| Zuletzt bearbeitet am | 12 Jul 2024 | |
| Familie | NN NN | |||
| Kinder |
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| Familien-Kennung | F8412 | Familienblatt | Familientafel | ||
| Zuletzt bearbeitet am | 8 Sep 2025 | |||
| Fotos | Wynen, Wingen (1500-nach 1554 ) (Symbolfoto) |
| Quellen |
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