

| Name | Joachim Settgast | |
| Geburt | 17 Aug 1921 [1] | |
| Geschlecht | männlich | |
| Leben & Wirken | Die Überprüfung ergab, daß er in den lokalen Gräberlisten nicht verzeichnet wurde. Es besteht die Möglichkeit, dass er in Gefangenschaft geraten ist oder als unbekannter Toter beerdigt wurde. Auf dem Friedhof in Schevenhütte wurden von der Zivilbevölkerung im Sep 1944 deutsche Soldaten beerdigt. Erkennungsmarken oder sonstige Unterlagen, aus denen ihre Persönlichkeit hervorgeht, trugen diese nicht bei sich. Der Gemeindedirektor von Gressenich teilte den Elten mit, daß verschiedene Personen von Schevenhütte (anhand eines Bildes) Joachim Settgast gaubten wiederzuerkennen, den sie am 17 Sep 1944 in einem Gartengrundstück zwichen den Häusern Kehren und Franzen in der Langerweher Strasse in Schevenhütte gefunden haben. Der Inhaber des Gasthauses Kehren - Johann Schmitz - hat die Papier des gefallenen Soldaten an sich genommen. In der Brieftasche befand sich u.a. ein Brief der Mutter, in welchem u.a. erwähnt war, daß sie sich freue, wenn der Sohn demnächst auf Urlaub kommen werde und daß sie im übrigen aber seine Absicht zu heiraten, für verfrüht hält, weil er noch zu jung sei. An den Namen des Soldaten will Schmitz sich nicht mehr erinner können. Schmitz wurde kurze Zeit später verwundet und kam ins Lazarett. Die Brieftasche ist in seinem Hause zurückgeblieben und ist dann bei der allgemeinen Evakuierung der Bevölkerung in Verlust geraten. In der Brieftasche sollen sich ferner noch Tagebuchaufzeichnungen befunden haben in welchen u.a. davon die Rede war, dass er von Polen zum Westen gekommen ist. Der Gefallene wurde zusammen mit 7 andren Kameraden auf dem Friedhof in Schevenhütte in einem gemeinsamen Grab von den Ortsbewohnern beigesetzt. Der Vater schrieb anschließend, daß diese Informationen nicht auf seinen Sohn zutreffen würden und er deswegen auch nicht glaubte, daß es sich hierbei um seinen Sohn handeln würde. Auf Veranlassung der französischen Gräberkommission wurde das auf dem Friedhof in Schevenhütte befindliche Massengrab am 9 Okt 1951 und 10 Okt 1951 geöffnet. Sämtliche auf dem Friedhof beerdigten Soldaten (48 Mann) wurden zum Soldatenfriedhof nach Hürtgen überführt und sind dort beigesetzt worden. Auf eine spätere Anfrage hin, erklärte der Volksbund 1953, daß Joachim Settgast nicht in der Soldatenliste Hürtgen verzeichnet ist. In der Gräberliste des Soldatenfriedhofs Hürtgen wird Joachim Settgast jedoch unter Nr. 2653 aufgeführt. Er ist dort in Grab 2549 auf Reihe 30 begraben und wurde von Schevenhütte umgebettet. [1, 2] | |
| Tod | 16 Sep 1944 | Schevenhütte, (DE) [1] |
| Personen-Kennung | I122521 | Crasciniaci_20250908 ohne 20229 |
| Zuletzt bearbeitet am | 2 Sep 2013 | |
| Vater | W. Settgast | |
| Mutter | NN NN | |
| Familien-Kennung | F87075 | Familienblatt | Familientafel |
| Quellen |