

| Name | Johannes Jakob Rösseler | |
| Geburt | 23 Dez 1821 | Mausbach, (DE) [1] |
| Taufe | 24 Dez 1821 | Mausbach, (DE) [2] |
| Geschlecht | männlich | |
| Leben & Wirken | Johann Jakob Rösseler und Johann Matthias Bergs, nebst seinem Sohn Ägidius stifteten im Jahre 1873 eine Monstranz für die Kirche in Mausbach. Unter dem Fuß ist folgender Text eingetragen. "In honor S. S. Sakramenti D. D. Joh. Jac. Rössler et Math. Bergs cum filia Egidio 1873 - B. Vasters Aachen”. Während des Kulturkampfes wurde 1873 der Kirchhof der Pfarre genommen und der Gemeinde überwiesen und durch die Hälfte des Pfarrgartens vergrößert. Damals wurde auch der Vorsitz im Kirchenvorstand dem Pfarrer abgenommen und einem Laien, „J. J. Rößler“, übertragen, der, sich seiner neuen Würde wohl bewußt, den Seelsorgern viel zu schaffen machte. Der Vikar Hermann Josef Müller wurde Pfarrverwalter und zog aus seiner bis-herigen Wohnung im Gemeindehaus (Barriere) hinüber ins Pfarrhaus. Der Kirchenvorstand bestimmte einfach das dortige beste Zimmer zum Ersatz für die sehr feuchte, kaum brauchbare Sakristei. Damit abgewiesen, wandte sich der Vorsitzende Rößler an die Laienverwaltung der Erzbischöfe in Köln. Der Erzbischof Paulus Melchers weilte nämlich nach halbjährigem Gefängnis in der Verbannung. Der Diözesan-verwalter Kramer wies das Ansinnen des Kirchenvorstandes ebenfalls zurück mit dem Bemerken, zur Aufbewahrung kirchlicher Sachen sei die Sakristei bestimmt, nicht das Pfarrhaus. Zur Aufnahme einiger Wertsachen habe sich der Vikar freiwillig bereit erklärt, das genüge. Aus dem Jahre 1884 stammt wohl ein ganzes Dutzend langer Klageschriften des Vorsitzenden im Kirchen-vorstand gegen den Pfarrverwalter, worin dieser bald als Aufwiegler hingestellt wird, der die Kanzel zu Beleidigungen oder zur Politik mißbrauche – damals ein beliebter Vorwurf, um nach dem neuen Kanzelparagraphen den Geistlichen eine Schlinge zu legen – bald als Verschwender, der zu viele Schnüre für die Kirchenfenster verbrauche, so daß er (Rößler) sie in seiner Kiste einschließen müsse, (!) oder als Unruhestifter, der die künftigen Glocken nicht wie der Kirchenvorstand von Sieglar, sondern von Gescher beziehen wolle, und zudem auch Schuld sei am Zwiespalt bei den kirchlichen Wahlen. Der schreibselige Kläger sandte allzuviele Beschwerden nach Köln, als daß diese hätten Beachtung finden können. Die meisten verschwanden wohl im dortigen Papierkorb. Weil Rößler fast nie eine Antwort erhielt, drohte er schließlich den Vorsitz niederzulegen. Diese Drohung war überflüssig; denn bei den Wahlen im Herbst 1884 fiel er durch. [3, 4, 5, 6] | |
| Tod | 2 Sep 1899 | Mausbach, (DE) [7] |
| Personen-Kennung | I12966 | Crasciniaci_20250908 ohne 20229 |
| Zuletzt bearbeitet am | 3 Okt 2024 | |
| Vater | Franz Heinrich Rösseler, geb. 18 Dez 1797, Mausbach, (DE) gest. 26 Nov 1864, Mausbach, (DE) (Alter 66 Jahre) | |
| Mutter | Maria Sophia Mohr, geb. [?8] Aug 1798, Mausbach, (DE) gest. 6 Okt 1858, Mausbach, (DE) (Alter 60 Jahre) | |
| Eheschließung | 16 Apr 1820 | Mausbach, (DE) [8] |
| Familien-Kennung | F8795 | Familienblatt | Familientafel |
| Familie | Catharina Elisabeth Willms, geb. 13 Mai 1824, Mausbach, (DE) gest. 5 Okt 1903, Mausbach, (DE) (Alter 79 Jahre) | |||||||||||||||||
| Eheschließung | 25 Apr 1847 | Mausbach, (DE) [8] |
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| Kinder |
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| Familien-Kennung | F9432 | Familienblatt | Familientafel | ||||||||||||||||
| Zuletzt bearbeitet am | 17 Apr 2002 | |||||||||||||||||
| Fotos | Rösseler, Johann Jakob (1821-1899) |
| Quellen |
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