| Leben & Wirken |
Josef Engels war in den Nachkriegsjahren Förster der Laufenburg GmbH. Seine täglichen Fahrten durch das Revier und in der Umgegend unternahm er mit einem U.S. Williz Overland Jeep. Dieses offene Gefährt hatte er, den Überlieferung nach, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg im Forstrevier, also dem frühen Kampfgebiet entdeckt. Dort fand er den, bis zum Lenkrad unter Erdreich verschütteten Jeep, grub ihn aus und setzte ihn anschließend wieder in Stand.
Anfang der 60er Jahre wurde dieser Jeep in der Höhe des Hauses Hardthofer Weg 1, mit Josef Engel am Steuer, der kurz zuvor die Gastätte Roeb nach einer Zwischnerast verlassen hatte, in einen Verkehrsunfall verwickelt. Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Mercedes erlitt der Jeep, beladen mit Gemüse und Tomaten, nur leichte Schäden an der Stoßstange, der Mercedes mußte jedoch abgeschleppt werden. Die durch Unfallwucht umhergeschleuderten blutroten Tomaten erweckten beim ersten Hinsehen den Eindruck eines greulichen Unfallortes. Die Insassen der beteiligten Fahrzeuge trugen jedoch nur geringe körperliche Schäden davon. Nachdem die Unfallstelle von der Polizei aufgenommen wurde, durfte Josef Engels mit seinem Gefährt den Rest seiner Heimreise antreten. Das Fahrzeug leistete auch dem nachfolgenden Förster noch viele Jahre gute Dienste im Forstrevier. |