Das Crasciniaci-Projekt

Genealogische Sammlungen des 5-Dörfer-Archivs der früheren Gemeinde Gressenich
Stolbergs Stadteile: Gressenich, Mausbach, Schevenhütte, Vicht und Werth

Herzog Widukind von Sachsen

Herzog Widukind von Sachsen

männlich 785 -


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  • Name Widukind von Sachsen 
    Präfix Herzog 
    Taufe 785  Königpfalz Attigny, (FR) Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Leben & Wirken Widukind (auch Wittekind oder Weking) stammte aus einem westfälischen[1] Adelsgeschlecht und führte als dux Saxonum, also als Herzog der Sachsen,[2] in den Jahren 777 bis 785 den Widerstand gegen Karl den Großen in den Sachsenkriegen. Die Sachsen unterlagen letztlich den militärisch überlegenen Franken. So wurde der heutige Nordwesten Deutschlands dem Karolingerreich einverleibt und schließlich auch christianisiert.
    Widukind wurde 777 anlässlich des Reichstags von Paderborn erstmals erwähnt. Nach seiner Taufe in der Königspfalz Attigny (785) fehlen gesicherte Informationen über sein weiteres Schicksal, während seine Gestalt ins Mythische wuchs und teilweise kultisch verehrt wurde.
    Der Name Widukind bedeutet Waldkind oder Kind des Waldes und kann als Kenning gelten. Widukind war eine Umschreibung des Wolfs, eines Tieres, das mit dem Krieg oder mit dem Tod in Verbindung gebracht wird. Der Name Widukind mag also ursprünglich ein ehrender Beiname gewesen sein, kein Eigenname. Seine Herkunft ist ähnlich wie sein Ende weitgehend unklar, offenbar gehörte er aber einer vornehmen Familie des sächsischen Teilstamms der Westfalen an. Eine Ehefrau Geva oder Gheua wird erstmals in der Braunschweigischen Reimchronik aus der Zeit von 1279 bis 1292 erwähnt und ist durch zeitgenössische Quellen nicht zu belegen. Demgegenüber berichtet Meginhard um 863 in seiner Schrift über die Übertragung der Gebeine des Heiligen Alexander von einem Sohn Widukinds namens Wiprecht. Dieser hatte einen Sohn Waltprecht, dessen Sohn Wikbert Bischof von Verden wurde. Widukind von Corvey, die Ältere Mathildenvita und Thietmar von Merseburg berichten übereinstimmend, die Königin Mathilde, zweite Gemahlin König Heinrichs I. stamme von Widukind ab.

    Vorgeschichte
    Im Jahr 772 fielen die Franken in Sachsen ein und zerstörten die Irminsul, ein heidnisches Heiligtum der Sachsen. Die Zeit der Sachsenkriege, an denen Widukind vermutlich von Anfang an beteiligt war, hatte begonnen – sie währte bis 804. Ein Jahr später überfielen die Westfalen als Vergeltung Deventer, während Karl der Große in Italien weilte. Im folgenden Jahr belagerten die Engern Fritzlar, wurden aber von den dort weilenden Franken zum Rückzug gezwungen. Im Jahr 775 bezwang Karl der Große die Ostfalen und die Engern. Die Westfalen überlisteten eine Heeresabteilung und richteten ein großes Blutbad an. Ein Jahr später zwang Karl der Große einen großen Teil der frankenfreundlichen Edelinge der Sachsen, mit ihm einen Vertrag zu schließen, danach wurde Sachsen zur Mark.  [1
    Personen-Kennung I243241  Crasciniaci_20250908 ohne 20229
    Zuletzt bearbeitet am 1 Aug 2023 

    Familie   
    Kinder 
     1. Wicbert im Lerigau
    Familien-Kennung F98429  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 20 Jul 2023 

  • Quellen 
    1. [S85824] Wikipedia.