

| Name | Friedrich Wilhelm Leopold Breuer | |
| Präfix | Pfarrer | |
| Geburt | 27 Feb 1902 | Königshoven, Morken-Harff, Braunkohlerevier Ø, Bergheim, Rhein-Erft, (DE) [1, 2, 3, 4] |
| Geschlecht | männlich | |
| Leben & Wirken | Leopold Breuer wurde am 10 Aug 1926 in Köln zum Priester geweiht. Im Jahre 1945 wurde Pfarrer Leopold Breuer aus St. Vith, das wieder belgisch geworden war, ausgewiesen und kam als Pfarrer nach Krefeld-Linn. Seine Haushälterin Anna Merbecks war schon oft in ihrem Leben auf die Heiligtumfahrt zum hl. Rock nach Trier gegangen. In Linn bestand die älteste St. Matthias-Bruderschaft des Niederrheins, die aber nicht mehr aktiv war; die letzte Wallfahr fand 1853 statt. Anna Merbecks blieb nicht untätig und sie konnte Pfarrer Breuer und einige Pfarrangehörige von Linn, namentlich Mitglieder der Familie Wielebinski, dazu bringen, die Wallfahrten nach Trier wieder aufzunehmen. 1954 kam Pfarrer Breuer nach Aachen ans Generalvikariat und wurde kurze Zeit später Exerzitiendirektor. Ihm kam der Gedanke, eine Diözesan-Wallfahrt nach Trier ins Leben zu rufen, in der Exerzitien-Gebetsformen erprobt werden sollten. Jeder Tag stand unter einem besondern Gedanken, der immer wiederin einem vom Pfarrer Breuer verfaßten Wechselgebet anklang und in Schweigezeiten kurzen Ansprachen überdacht wurde. Es entstand der Begriff der Wanderexerzitien. Daß Anna Merbecks in der Stille an der Planung und Ausführung der 1. Wallfahrt beteiligt war, steht außer Zweifel. Und diese Wallfahrt (auch als Heilig-Rock-Wallfahrt Trier 1959 gedacht) fand vom 15 Aug 1959 bis 22 Mai 1959 statt. Sie nahm ihren Ausgang von der Pfarrkirche Üdingen bei Düren als der südlichsten Pfarre der Diözese Aachen. Präfekt war Hein Carmanns (1907-1980) aus Mönchengladbach-Holt, woher auch Anna Merbecks stammte. Im Herbst 1959 wurde Pfarrer Breuer Pastor in Schevenhütte und Anna Merbecks zog auch dorthin um. Die Wallfahrten der folgenden Jahre wurden dann von Schevenhütte aus unternommen. Zwischen 1959 bis 1966 war er verantwortlicher Pfarrer von Schevenhütte. Nach dem Ableben seines Vorgängers Hillebrand wurde ihm, der sich schon im Ruhestand befand, die Gemeinde Schevenhütte angeboten. In diesen Jahren war er auch noch auf Diözesanebene als Diözesanexerzitiendirektor tätig. Für diese Aufgabe war er jede Woche ein paar Tage in Aachen (DE). Die Pfarreinführung fand am 27 Sep 1959 unter Bischof Dr. F. Hünermann statt. Ein Herzleiden zwang ihn 1966 von beiden Aufgaben zurückzutreten. Den Gottesdienst in Schevenhütte hielt er von 1966 bis 1969 weiterhin. 1969 zog er nach Schüller (DE) in der Nähe von Jünkerath in der Eifel. Dort mietete er ein leerstehendes Pfarrhaus an. Zur Zeit von Leopold Breuer wurde das Pfarrhaus mit einem Aufwand von DM 32.000,-- erneut instand gesetzt. Mit zunächst Zuschüssen des Landes, der Diozöse, des Kreises, und der Bromäus-Zentrale wurde eine neue Pfarrbibliothek eingerichtet. 1961 kam es aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und dem Präfekten der Heimbachprozession zu Spannungen zwischen ihm und der Gemeinde. Während der Ostersammlungen der Jahre 1961 und 1962 wurden ihm von den Messdienern der Gerhorsam verweigert und die Messdiener teilten die gesammelten Eier und Geld selbst auf. Verschiedene der Messdiener schieden aus dem Dienst aus. Während vieler Jahre war Anna Merbecks seine Haushälterin. [3, 5] | |
| Tod | 21 Jul 1973 [2, 3] | |
| Personen-Kennung | I28270 | Crasciniaci_20250908 ohne 20229 |
| Zuletzt bearbeitet am | 15 Jul 2024 | |
| Vater | NN Breuer | |
| Familien-Kennung | F35236 | Familienblatt | Familientafel |
| Fotos | Breuer, Leopold (1902-1973)-Enh |
| Quellen |
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