| Leben & Wirken |
Karl Gottwald fiel angeblich auf der von Gressenich nach Schevenhütte führenden Strasse. Nach Befragung der Familie Lausberg ergab sich, daß am 17 Sep 1944 in Gressenich ein aus Wuppertal-Elberfeld stammender Unteroffizier, ca 33 Jahre alt, dunkles haar, schwer verwundet worden war und kurze Zeit später im Haus des Mathias Bildstein aus Gressenich, Wenauer Strasse gestorben sei. Die Nachlasssachen wuren von den Kameraden entnommen, um sie den Angehörigen zuzusenden. Der Gefallene ist im Garten des Nachbarhauses beigesetzt worden und wurde im Sommer 1945 zum Kriegerdenkmal in Mausbach als ungekannter Soldat umgebettet. Frau Mathias Bildstein wußte sich 1952 noch zu entsinnen, dass die Kameraden des Gefallenen davon gesprochen hatten, dass der Gefallene in Kürze die Geburt eines Kindes erwartete. Die Angaben wurden 1952 von seiner Witwe bestätigt.
Durch die Identifizierung konnte geklärt, daß der Uffz. Karl Gottwald in Grab Nr. 18 am Kriegerdenkmal in Mausbach beerdigt ist. Es handelt sich also um das Grab, welches irrtümlicherweise als Grab des in Schevenhütte beerdigten Oberleutnants Karl Steinhagen angesehen worden ist. [2] |