

| Name | Henry Gerard "Red" Phillips | |
| Geschlecht | männlich | |
| Leben & Wirken | Red schrieb mehrere Bücher über den Krieg. Ein weiteres Buch "Heavy Weapons” stand im November 2002 kurz vor der Veröffentlichung. Dieses Buch berichtet von seiner Zeit im Trainingslager und seiner Ankunft in Tunesien, wo er verwundet wurde. Danach geht er nach Sizilien und in die Normandy, wo er erneut verwundet wurde. Später kam er nach Schevenhütte wo er als Kommandant des 47th Regiment der Neunten Division eine Kompanie für Schwerwaffen leitete. Im Gebiet Eschweiler war Red bei den schweren Kämpfen um Gut Bovenberg dabei. Im Frühjahr 1950 besuchte er mit seiner Frau Schevenhütte. Red schrieb auch eine Biography über General Manton Eddy, Kommandant der Neunten Division. Eddy wurde später befördert und führte das XII. Corps in General Patton’s Dritter Armee. Am 10 Dez 2002 schrieb Colonel Phillips folgendes über seine Zeit in Schevenhütte. "Meine Verbindungen zu Schevenhütte gehen zurück auf Anfang November 1944, als ich aus dem Hospital entlassen wurde um das Kommando der M Company, 47. Infantrie Regiment, 9. U.S. Infantrie Division wieder aufzunehmen. Unser Regiment, welches ursprünglich der 9. Infantry Division angehörte, war der 1. Infantrie Division zugeordnet worden um mit dieser bei der Wiederaufnahme der Offensive der 1. U.S. Armee am 16 Nov 1944 zu kämpfen. Unser 3. Battalion des 47. Infantrie Regiments, welches von Lt. Col. Donald C. Clayman geleitet wurde, wurde verpflichtet am 17 Nov über Hamich Eschweiler zu erobern. Bis dahin besetzte unsere Battalion das Anfang September eroberte Schevenhütte. Zu dem Zeitpunkt hatte das 47. Infantrie Regimen die Hauptverteidigungsanlagen der Siegfried Linie durchbrochen. Im Ortskern Schevenhütte befand sich ein großer Bunker, der in einen Hang hineingebaut war. Dieser Bunker wurde die Kommandostelle der M Kompanie. Das 3. Battalion hatte Schevenhütte ohne Wiederstand eingenommen und kam wegen Treibstoffmangel nicht mehr weiter. Colonel Clayman sagte mir, daß an dem Tag, als der Vormarsch in Schevenhütte zum Erliegen kam, seine Patrouille ohne auf Wiederstand zu stoßen, bis Düren kam. Kurz nachdem wir uns in Schevenhütte niederliessen, erfuhr das 3. Battalion einen Gegenangriff von Teilen der deutschen 47. Infantrie Division. Es stand auf Messers Schneide und es wurde in den Straßen gekämpft, aber Claymans Battalion behielt die Kontrolle. Danach war es ziemlich ruhig. Die Deutsche Zivilbevöllkerung wurde in den hinteren Teil des Ortes evakuiert und deutscher Artillierie- und Mörserbeschuss verwandelten allmählich die meisten Gebäude in Ruinen.” Über die Truppenstärke der U.S. Armee in Schevenhütte während des Krieges antwortete er auf eine Anfrage hin. M Kompanie hatte 160 Soldaten und 6 Offiziere. Die drei Gewehrkompanien (I, K und L) des 3. Battalions hatten jedes 187 Soldaten und 6 Offiziere. Das Hauptkommando des Battalions bzw. die Hauptkommando Kompanie hatte 140 Soldaten und 11 Offiziere. Das dritte Battalion war auch nebst Versorgungsmannschaft war in Schevenhütte einquartiert. Zusätzlich zu den Einheiten, die normalerweise dazugehörten, gab es Personen, die von höheren Kommandostellen hinzukamen, einem Panzertruppe (Platoon), einer Panzerzerstörungstruppe, einem Pioniertruppe, einem Sanitätertrupp und einer Diensttruppe mit Lastkraftwagenfahrer. Zusätzlich zur Battalions eigener Stärke von 896 Soldaten und Offizieren gab es ungefähr 200 andere. Insgesamt kann die Truppenstärke bei ungefähr 1200 Mann gelegen haben. Für die Wiederaufnahme der Offensive am 16 Nov 1944 wurden weitere Truppen und Leute von den Kommandostellen der 1. und 4. Infantry Division und von V-Corps für eine Woche nach Schevenhütte gebracht. Hierdurch wird es immer schwieriger die genaue Truppenstärke zu schätzen. Red erinnerte sich auch noch an eine Geschichte wegen derer er ein Leben lang ein schlechtes Gewissen hatte. Das Hauptkommando der 1. Infantry Division quartierte sich in einem grossen Gasthaus auf der Hauptstrasse von Schevenhütte ein. Einer seiner Soldaten teilte ihm mit, daß er einen Weinkeller in diesem Restaurant entdeckt hatte und glaubte dort wieder hineinzukommen, ohne entdeckt zu werden. Er wollte alles was er dort finden würde mit Red teilen. Red war einverstanden und er ging mit. Es war gespenstig als sie beide in diesem dunklen Keller entlangkrochen. Oben hörten sie die schweren Schritte in der Gastwirtschaft. Siehe da, sie fanden den Weinkeller, aber der war leider schon von den ersten Ankömmlingen geplündert worden. Es waren nur noch ein paar Flaschen mit Holländischem Gin vorhanden. Am nächsten Tag gab er seinem Kommandanten eine dieser Flaschen und dieser gab ihm im Gegenzug eine Flasche Wermuth. An diesem Tag trank Red den ersten trocknen Martini seines Lebens, den er mit einem schmutzigen Zeigefinger entsprechend rührte. Im Jahre 2002 bat Red darum nicht vom Gastwirt wegen dieses Kriegsvergehens angezeigt zu werden. [1, 2, 3, 4, 5] | |
| Leben & Wirken (Englisch) | Phillips, Henry G. Sedjanane: The Pay-Off Battle: Leading to the Capture of Bizerte, Tunisia, by the 9th U.S. Infantry Division, May 9, 1943. Penn Valley, CA: By the Author, 1993. 161 p. D766.99T8P55.1993. ——— M Company. Had 160 enlisted men and six officers. The three rifle companies (I, K & L) of the 3rd battalion each had 187 EM and six officers, and battalion headquarters/headquarters company had 140 EM and 11 officers. The 3rd Bn. garrisoned Schevenhuette and its environs. In addition to its organic units, there were regularly attached from higher headquarters, a tank platoon, tank destroyer platoon, an engineer platoon, a medical detachments and Service Co. truck drivers. In addition to the battalion's own strength of 896 EM&Os there may have been 200 others for a total of about 1,200. Then for the resumption of the First Army offensive on 16 Nov. ’44, troops & headquarters of the 1st & 4th Infantry Divisions and V Corps came to town for a week or so. Hard telling what the grand total would have been. The list of M Co. men with addresses I sent represented those who were with M during the period of Schevenhuette's ocupation, and who have lived to this day (By the way I have had word since making this count that Lyle E. Vail died last Sept. so scratch him). I have a roster made up in 1945 which included about 450 names of EM who had been with the company since leaving the US. Most of those were killed or wounded and evacuated, never to return. This roster was produced front & back on poor quality mimeograph paper. It's had hard use by me in running down these men and has become somewhat tatttered. It would not survive reproduction so I'm going to have to turn you down. Sorry. | |
| Personen-Kennung | I90540 | Crasciniaci_20250908 ohne 20229 |
| Zuletzt bearbeitet am | 18 Jan 2020 | |
| Familie | Lee NN | |
| Eheschließung | CIR 1942 | |
| Familien-Kennung | F66098 | Familienblatt | Familientafel |
| Zuletzt bearbeitet am | 15 Dez 2002 | |
| Fotos | Phillips, Henry Ger (2002).tif |
| Quellen |